Geschichte des Vereins

Es war einmal… … im Jahre 1928, als in Neusatz mit einem Maskenball im „Rebstock“ die Fasnacht begann. Danach folgte jedes Jahr eine Kappensitzung. 1939, nach einer Funkstille von 7 Jahren, wurde wieder ein Elferrat gegründet. Der Krieg unterbrach jedoch das närrische Treiben. Die Fasnacht flackerte 1946 wieder mit der Veranstaltung eines Preismaskenballs auf. Von nun an feierten die Narren vom Gebersberg, von Waldmatt und vom Obertal fast jährlich ihre Kappenabende. 1965 fand der 1. große Umzug der Obertäler statt. Das Obertal wählte ab 1959 jährlich einen Narrenbürgermeister. Das Untertal zog 1964 nach. 1970 kamen sich die Einzelortsteile näher, man feierte gemeinsam die 1. Kappensitzung und zog närrisch vom Kloster bis zum Kirchplatz. Während 1971 die Fasnachtler wieder getrennte Wege gingen versuchte man es 1972 wieder gemeinsam. Danach gingen die Lichter der Neusatzer Fasnacht aus! Erst 1978 wurde die närrische Zeit während eines Stammtischgeplauders in der Laube durch die Gründungsmitglieder E.Hannemann, R. Hechinger, H. Fritz, A. Schaufler, R. Schmider, F. Röck, D. Zahn und H. Kist in Erinnerung gerufen. Im Februar 1979 und 1980 hielt man wieder eine Kappensitzung ab. 1980 wurde das 1. Komitee der Öffentlichkeit vorgestellt. Am 11.11.1993 wurden die Masken und das Häs der neu gegründeten Maskengruppe der Öffentlichkeit vorgestellt. Inspiriert durch den Namen „Niesatzer Hurzle“ wollte man die Idee in einer Maskengruppe verwirklichen. Da in Neusatz vorwiegend Zwetschgen und Birnen wachsen, aus denen die sog. „Hurzel-Schnitze“ (getrocknete Früchte) für das Hutzelbrot gemacht werden, wurden diese Obstsorten in einer Holzmaske und einem Häs verwirklicht.